( ͡° ͜ʖ ͡°) Elbitarium – ist doch ganz einfach! Betonung auf der dritten Silbe, Mehrzahl gibt es nicht, es gibt weltweit ja auch nur ein Elbitarium.
( ͡° ͜ʖ ͡°) Das Elbitarium ist mein Atelier, also der Raum, in dem ich arbeite: Schreiben, programmieren. Am liebsten bei offenem Fenster. Im Stehen. Habe dort einen höhenverstellbaren Tisch, aber keinen Dreh- oder sonstigen Sessel. Wer schon steht, muss nicht extra aufstehen, wenn er gehen will. Aber ein Sofa gibt es auch, wo ich genieße: lesen, ausruhen, Elbi bewundern.

( ͡° ͜ʖ ͡°) Ich liebe Pottwale, seit ich vor vielen Jahren das erste Mal Moby Dick gelesen habe, einen durch und durch und noch einmal durch gelungenen Roman. In dem Buch werden die Pottwale zwar massenweise hingemetzelt, es gibt aber einen, der sich nicht unterkriegen lässt, auch wenn sie noch so hinter ihm her sind.
( ͡° ͜ʖ ͡°) Als Kind habe ich mir das Wort Elbitarium ausgedacht und mir hat das gefallen, weil es so lateinisch klingt und weil die Silbe -arium ja auf einen Raum hindeutet. Als ich dann ungefähr 40 Jahre später einen Raum hatte, musste ich nicht lange überlegen: Das war mein Elbitarium. Man muss auch einmal 40 Jahre lang warten können, auch wenn sich das nicht allzu oft im Leben ausgehen mag. Elbitarium ist ein Wort, das übrigens nicht einmal Google kennt, es gab schon viele Anfragen, die gingen alle ins Leere. Also wer jetzt weiß, was das Elbitarium ist, der weiß mehr als Google.
( ͡° ͜ʖ ͡°) Glücklicherweise gibt es im Elbitarium eine Wand, 2,3×7,0m, auf der gab es anfangs nichts außer zwei Steckdosen. Und dorthin habe ich mir von einer wahren Künstlerin einen riesigen Pottwal malen lassen, allerdings nicht in Weiß. Ich wollte ja meinen persönlichen Wal haben. Der heißt Elbi. Also ist der Wal nach dem Raum benannt und der Raum nach dem Wal. Und so beißt sich der Wal in die Flosse.

Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.
Immanuel Kant